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LATÄRI - Latäriprogramm

Latäri ist ein alter Brauch von Islikon und wird jedes Jahr vom unserem Verein organisiert.
Der Name Latäri kommt von Lätare und das ist der Mittfastensonntag 3 Wochen vor Ostern. Was bei diesem Brauch gezeigt wird beschreibt uns eine 11 Jährige Schülerin im Jahre 2002 wie folgt:


Der Winter neigt sich seinem Ende zu, der Frühling fängt an. Eines schönen Tages rollen zwei Lastwagen auf den Parkplatz des Schulhauses. Wenn das die Schüler sehen, wissen sie schon, was los ist. Bald ist wieder Lätare. In den Pausen wird zugeschaut, wie das Karussell und die Autoscooterbahn aufgestellt werden. In den unteren Klassen werden Laternen gebastelt. Die oberen Klassen basteln keine neuen Laternen, sondern bringen die seit langer Zeit immer wieder verwendeten Stablaternen in Form.

Am Abend versammeln sich alle Schüler hinter dem Schulhaus. Klassenweise stellen sich die Schüler auf. Nachdem alle Laternen angezündet sind, zieht die riesige Schülerschar los. Auf dem kleinen Platz beim Volg spielt die Musikkapelle. Ganz Islikon und Kefikon ist auf den Beinen und bewundern den langen Lichterzug. Die Leute, die im Haus geblieben sind, freuen sich über den hellen Lichterzug.

Latäri 2005

Latäri 2005
Nachdem alle Strassen "erleuchtet" sind, ziehen die Schüler zum Tegelbach. Sie stellen sich auf der Wiese gegenüber der Strasse auf. Während das "Schiff" mit den Lichtern dreimal den Bach hinunter geschwemmt wird, rufen alle:

"Fürio, de Bach brännt.
d'Isliker händ en aazündt,
d'Chefiker chömed cho lösche
mit hunderttuusig Frösche"




Nachdem sich alle heisergeschrien haben, beginnt das Feuerwerk. Schon wegen dem kommen viele Isliker und Kefiker. Ihre Haustiere dagegen verziehen sich beim lauten Feuerwerk in die hinterste Ecke des Hauses. Nach dem Feuerwerk ziehen die Schüler zum Schulhaus. Dort werden sie mit Wienerli und Brot empfangen. Die von der Schule spendierten Freitickets für das Karussell oder Autoscooter werden verbraucht. Anschliessend gehen die meisten Schüler nach Hause. Im ganzen war es recht lustig. Daran ändern auch die frierenden Finger nichts. Daheim lassen sich die Schüler ins Bett fallen. Am nächsten Tag fängt die Schule später an.